Das Video zeigt detailiert die Polizeigewalt – beim G20 Protest in London – gegen einen unbeteiligten Passanten. Dieser verstarb kurz darauf an einem Herzinfarkt.
Ian Tomlinson death: Guardian video reveals police attack on man who died at G20 protest Den Rest des Beitrags lesen »
Israel weiß, dass es sich eine militärische Niederlage nicht leisten kann, wenn es nicht von der Landkarte verschwinden will. Es müsste aber auch gelernt haben, dass jeder Sieg nur noch größere Probleme mit sich gebracht hat. Ist es überhaupt denkbar, die Hamas zu zerstören? Wenn das nicht der Fall ist, wäre jede militärische Handlung grundsätzlich kriminell. Sollte es möglich sein, muss man sich überlegen, was danach passieren würde. Werden anderthalb Millionen Palästinenser über Nacht auf dem Boden knien und „Amen“ rufen? Wohl kaum! Stattdessen wird sich eine neue, noch radikalere Bewegung gründen. Die Logik verbietet also jede weitere Kriegshandlung. Auch die Hamas muss sich fragen, was die Raketenangriffe auf Israel bewirken. Sie sind Protest gegen die Besetzung und sorgen für psychologischen Terror. Aber wohin soll er führen? Zu Verhandlungen? Natürlich nicht! Die Hamas muss einsehen, dass sie mit Israels Militärmacht nicht konkurrieren kann. Derzeit spielen beide Parteien Poker. Und jede Seite hat das gleiche As in der Hand: die Anerkennung der anderen Nation. Es wird langfristig kein Weg daran vorbeiführen, diese Karte offenzulegen.
Daniel Barenboim ist ein international renommierter, jüdischer Pianist und Dirigent, der sich mutig und unbequem für eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt. U. a. gründete er 1999 das West-Eastern Divan Orchestra, ein jüdisch-arabisches Symphonieorchester.
„Sauerland“-Attentäter
Der CIA-Mann aus Ludwigshafen Von Gerd Elendt, Martin Knobbe und Rainer Nübel
Ein pfälzischer Kontaktmann des amerikanischen Geheimdienstes CIA war nach Informationen aus Sicherheitskreisen bei der Planung des mutmaßlich größten islamistischen Terroranschlags auf deutschem Boden beteiligt. Er soll 20 Sprengzünder übergeben haben.
Daniele Ganser ist Historiker und Friedensforscher. Seine Doktorarbeit hat er über die Nato Geheimarmeen, die nach dem 2. Weltkrieg in allen Westeuropäischen Ländern gegründet wurden geschrieben. Sein Buch darüber ist im März 2008 aud deutsch unter dem Titel „NATO Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung“erschienen. Link zur Webseite an der Universität Basel
Interview bei Telepolis:
Inszenierter Terror
Reinhard Jellen 25.09.2008
Interview mit Daniele Ganser über die NATO-Armee Gladio. Teil 1
Daniele Ganser (1) ist Historiker an der Universität Basel. In seinem Buch „NATO Geheimarmeen in Europa“ untersuchte er die Verstrickungen der Organisation Gladio (2), die im Kalten Krieg Rechtsextremisten rekrutierte und für verschiedene Terroranschläge verantwortlich war. Den Rest des Beitrags lesen »
The elephant in the room (also elephant in the living room, elephant in the parlor, elephant in the corner, elephant on the dinner table, elephant in the kitchen, and horse in the corner) is an English idiom for an obvious truth that is being ignored or goes unaddressed. It is based on the idea that an elephant in a room would be impossible to overlook; thus, people in the room who pretend the elephant is not there might be concerning themselves with relatively small and even irrelevant matters, compared to the looming big one.
The term refers to a question, problem, solution, or controversial issue that is obvious, but which is ignored by a group of people, out of embarrassment or taboo. The idiom can imply a value judgment that the issue ought to be discussed openly, or it can simply be an acknowledgment that the issue is there and not going to go away by itself.
The term is often used to describe an issue that involves a social taboo, such as race or religion.
Die wohl interessanteste Facette des Krieges in Georgien und Süd-Ossetien ist wohl die Rolle der Medien. Dabei soll hier weniger auf die Frage eingegangen werden, welcher Seite mehr Sympathien zufliegen, als vielmehr inwieweit unsere Medien der Aufgabe nachkommen uns möglichst objektiv über die Geschehnisse zu berichten.
Spätestestens nach dem Irak-Krieg dürfte wohl unbestritten sein, dass die „freie“ Presse sich sehr gut in propagandistischer Weise instrumentalisieren lässt. Die Einstellung der Regierung Bush/Cheney zur Wahrheit wurde bereits derart dokumentiert, dass ihr 935 Fälle von Öffentlichkeits-Belügung allein zum Irak-Krieg nachgewiesen werden konnten. Dies allein sollte uns schon sehr wachsam machen und eine Verwicklung der USA in den Krieg nicht allein aufgrund US-ameriakanischer Regierungs-Aussagen ausschließen.
Im aktuellen Konflikt in Georgien fällt in erster Linie auf, dass der ursprüngliche Angriff Georgiens auf Süd-Ossetien in der Berichterstattung immer mehr in den Hintergrund gerät, ja teilweise sogar gänzlich außer Acht gelassen wird. Somit entsteht eine Verzerrung des Bildes mit der Folge, dass lediglich die Reaktionen Russlands auf den Angriff Georgiens diskuttiert werden, der massive Angriff unter Einsatz von Raketenwerfern auf eine Stadt mit ca. 1500 bis 2000 Opfern, den man durchaus als Kriegsverbrechen bezeichnen darf, aber aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerät.
Ein bemerkenswertes Indiz hierfür ist etwa das Interview zwischen Thomas Roth (ARD) mit dem russischen Ministerpräsidenten Putin vom 29. August 2008 in der ARD. Die ARD sendete einen 10-minütigen Ausschnitt des Interviews als Sondersendung . Interessant dabei ist die Auswahl der Passagen bzw. was weggelassen wurde.
Nach zahlreichen Protesten im Forum von Tagesschau.de und Berichten in vielen Blogs im Internet hat die ARD mittlerweile die Vollversion des Interviews in Text und Bild im Internet veröffentlicht. Die Ausstrahlung des ungekürzten Interviews erfolgte dann erst am 2. September 2008 im 3. Programm des WDR zur besten Sendezeit um 6:20(!!!).
Hier aber zunächst die Gegenüberstellung der verkürzten Version mit dem vollständigen Interview:
Nach zahlreichen Protesten im Forum von Tagesschau.de und Berichten in vielen Blogs im Internet hat die ARD mittlerweile die Vollversion des Interviews in Text und als Video im Internet veröffentlicht und am 2. September im WDR um 6:20(!!) zur besten Sendezeit gesendet. Hier eine Stellungnahme von Thomas Roth zum Interview: http://www.tagesschau.de/ausland/roth100.html
Zu erwähnen ist noch, dass es sich hier nicht um einen Einzelfall von Zensur handelt. Hier noch ein interessantes Beispiel bei der BBC in einem Interview mit Benazir Bhutto, in dem Bhutto den Mann namens Omar Sheik erwähnt, der Osama Bin Laden umgebracht haben soll (Kostprobe hier).
Hier noch ein Beispiel für den vorauseilenden Gehorsam der Video-Bearbeiter der BBC:Nelson Mandela über den Irak-Krieg
„… Ich weiß nicht, warum es so präsentiert wird, dass Russland in Georgien eingedrungen ist. Das ist wirklich Disinformation. Das sind alles Lügen. Es bedeutet, dass dieser Plan – es gab einen Plan Ossetien anzugreifen und ebenso die Menschen zu missinformieren – also eine Art Informationskrieg. …“
Das erinnert mich an die Aussage von jemanden, der meinte, dass Gorbatschow einfach nur dumm sei. Nun vielleicht redet er hier aus taktischen Gründen nicht über den Grund der Desinformation. Ansonsten müßte man ihm dringend empfehlen „The Grand Chessboard“ (auf deutsch: „Die einzige Weltmacht“) von Zbigniew Brzezinski zu lesen (Zitate daraus hier: http://www.wanttoknow.info/brzezinskigrandchessboard )
Zum Kaukasus schreibt er:
„It follows that America’s primary interest is to help ensure that no single power comes to control this geopolitical space and that the global community has unhindered financial and economic access to it.“
(S. 148 )
[auf deutsch: “Amerikas primäres Interesse muß folglich sein, mit dafür zu sorgen, daß keine einzelne Macht die Kontrolle über dieses Gebiet erlangt und die Weltgemeinschaft ungehinderten finanziellen und wirtschaftlichen Zugang zu ihr hat.”]
Weltgemeinschaft versteht sich selbstverständlich unter der Führung der USA
Dass unsere Medien die Russen als die Agressoren darstellen, obwohl der Angriff von Georgien auf Südosetien erfolgte, ist nicht verwunderlich, sondern liefert nur wieder einmal ein Anschauungsobjekt von politischer Propaganda.
Wie Fox-News Redende unterbricht, wenn das gesagte nicht passt:
Hier soll nun keine Verteidigung Russlands folgen. Dass Russlands Gebaren einiges zu wünschen übrig lässt, soll auch keinesfalls bestritten werden.
Merkwürdig mutet es an, dass gerade die US-Regierung den Russen Brechung des Völkerrechts vorwirft. Sind diese selbst nicht die Weltmeister darin?
Die Frage die wir uns stellen sollten, ist nicht so sehr, ob nun Südossetien zu Georgien oder zu Russland gehört oder …, sondern welcher Plan hinter dem Angriff Georgiens auf Südossetien steckt. Dass dieser nicht von militärischem Erfolg gekrönt sein würde, war vorhersehbar. Dass die Russen diesem nicht einfach zuschauen würden, wenn 2000 Inhaber russischer Pässe getötet werden und 30000 auf der Flucht sind, war ebenfalls vorhersehbar.
Was also sollte das Ganze? Sollte es dazu dienen Georgien in die Nato zu bekommen? Wenn ja, so sieht es danach aus, als könnte dies durchaus von Erfolg gekrönt sein.
Russland wird auch mit US Abwehrraketen in Polen immer weiter in die Zange genommen.
Hierzu Hauke Ritz:
An dieser Stelle kommt der Raketenschild ins Spiel. Seine strategische Bedeutung besteht darin, jene paar Dutzend Raketen abzufangen, die Moskau nach einem amerikanischen Überraschungsangriff noch für einen Zweitschlag zur Verfügung stünden.
…
Daß diese strategischen Überlegungen bei derzeitigen amerikanischen Rüstungsanstrengungen tatsächlich eine Rolle spielen, zeigt ein im April/Mai 2006 in »Foreign Affairs«, der führenden außenpolitischen Fachzeitschrift, publizierter Aufsatz. Der Essay trägt den Titel: »The rise of U.S. nuclear primacy« …
… wären Lieber und Press [die Autoren des genannten Artikels] zufolge die USA in der Lage, etwa 99 Prozent der russischen Atomraketen im Erstschlag zu zerstören. Das verbliebene eine Prozent der russischen Atomkapazität, das Moskau in einem Zweitschlag noch abfeuern könnte, würde nach Ansicht der Autoren durch den Raketenschild neutralisiert werden.
… worin die eigentliche Funktion des Raketenschilds besteht: Er soll den USA die Fähigkeit sichern, einen Atomkrieg zu führen, ohne selbst von Gegenschlägen getroffen zu werden.
Frage: „… Was für ein Interesse kann ein Staat daran haben, seine eigenen Bürger anzugreifen?“
Antwort: „Es geht darum, Angst zu verbreiten. Der Tod von Unschuldigen führt dazu, dass die Bevölkerung eines Staates nach mehr Sicherheit ruft. Die Geheimdienste bekommen mehr Macht, und die Verteidigungsausgaben werden erhöht. Außerdem kann man einen politischen Feind diskreditieren, indem man ihm den Anschlag in die Schuhe schiebt. ..“
Das ist ein Auszug aus einem Interview der Zeitschrift Freitag (Paul Zelik) mit dem schweizer Hisoriker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser.
Bei obigen Zeilen ging es um den Anschlag von Bologna, der 1980 von der Nato-Geheimarmee Gladio inszeniert wurde. Also ein Anschlag, finanziert und letzlich auch gesteuert von CIA und MI6, bei dem ganz bewußt zufällig anwesende Zivilisten getroffen werden sollten. Hintergrund des Anschlags war die Befürchtung dass Italien kommunistisch werden würde.
Ereignisse wie diese sollten den kritischen und mündigen Bürger eigentlich dazu veranlassen nicht alles zu glauben was sein Staat oder ein befreundeter Staat ihm erzählen will.
Trotz all der erwiesenen Lügen wird der US-Regierung immer noch geglaubt.
Wer fragt sich z.B. wie die US-Luftabwehr am 11. September 2001 derartig versagen konnte?
In this acclaimed Lannan foundation lecture from September 2002, Roy speaks poetically to power on the US’ War on Terror, globalization, …the misuses of nationalism, and the growing chasm between the rich and poor. With lyricism and passion, Roy combines her literary talents and encyclopedic knowledge to expose injustice and provide hope for a future world.
The Heart of Yoga Foundation Peace Project brings the practical, healing wisdom of yoga to people living
in active conflict zones and other troubled areas of the world. Whether you are a lifelong yogi or are just now
learning about yoga for the first time, you can join us and help to create lasting peaceful change in the world." http://www.hoypeaceproject.org/
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