Voll Tatendrang tritt der aufstrebende Chemiker Jörg Sambeth eine Stelle als technischer Direktor der Givaudan an, die zum Schweizer Chemiekonzern Hoffmann La-Roche gehört. Die Sitten und Gebräuche in den Direktionsetagen befremden ihn, einige der Fabriken, für die er nun die technische Verantwortung trägt, sind in schockierendem Zustand. Aber er ist überzeugt, alles in den Griff zu bekommen.
1976 wird er jäh mit der Realität konfrontiert: Im norditalienischen Seveso ereignet sich in der kleinen Fabrik Icmesa, die zum Konzern gehört, eine Explosion. Aus einem Reaktor strömt ein unheimliches Gift, es kommt zu einer für Menschen und Umwelt verheerenden Dioxinkatastrophe. Vor allem Kinder leiden an akuten Hautverätzungen, die Behörden evakuieren die Bevölkerung, 77′000 Tiere verenden oder müssen notgeschlachtet werden.
Nach dem Unfall wird Jörg Sambeth der vorsätzlichen Unterlassung von Sicherheitsmassnahmen angeklagt. Bei seinen Ermittlungen über die Ursachen und Hintergründe der Katastrophe stösst er auf Fakten, die jenen schaden, die seine Anwälte bezahlen: Sambeth wird zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.
Selbst wenn man mal nur die finanzielle Seite des Betreibens von Kernkraftwerken betracht, sträuben sich einem schon die Haare. So billig wie uns vorgegaukelt wird, ist der Strom aus Kernenergie nicht zu haben.
Wer haftet bei einem Unfall?
Wenn man das Risiko voll versichern wollte, würde der Strom aus Kernkraftwerken sehr teuer werden
Unterschriftenaktion: “Sofort volle Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke!” http://www.atomhaftpflicht.de/formular.php3
Die Kampagne wird getragen von der Ärzteorganisation IPPNW, der Neuen Richtervereinigung NRV, dem Bund Naturschutz in Bayern und dem BUND.
Wer trägt das Risiko
eines Atomunfalls? – Sie!
Fragen, Antworten, Argumente
1. Ist in einem deutschen Atomkraftwerk ein schwerer Unfall möglich, der in der Auswirkung z. B. der Tschernobyl-Katastrophe gleichkommt?
Der entgleiste ICE in Eschede oder die explodierte Weltraumfähre Challenger sind deutliche Beispiele: Menschliches Fehlverhalten und technisches Versagen führen immer wieder zu Katastrophen. Den Rest des Beitrags lesen »
Etliche unserer Nachbarländer haben den Gen-Mais MON810 schon verboten, da die Risiken zu groß sind. Die neue Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner muss jetzt den Gen-Mais auch bei uns untersagen.
Unterschreiben Sie unsere Protest-Postkarte für ein Verbot des Gen-Mais! Die zehntausenden Postkarten übergeben wir der Ministerin Mitte Januar. Bis dahin möchten wir 50.000 Unterzeichner/innen werden!
Der Text Ihrer Postkarte:
Sehr geehrte Frau Landwirtschaftsministerin Aigner,
der Gen-Mais MON810 ist die einzige Gentechnik-Pflanze, die in Europa kommerziell angebaut wird. Ein Riesen-Fehler: Schleichend verunreinigen seine Pollen die gentechnikfreie Landwirtschaft. Das Insektengift des manipulierten Maises bedroht die Ökosysteme. Und damit nicht genug: Der Risiko-Mais wird verfüttert und landet dann als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern.
Die Regierungen von Österreich, Ungarn, Griechenland, Polen, Rumänien und Frankreich haben gehandelt und den Anbau von MON810 verboten. Folgen Sie diesem guten Beispiel: Erlassen Sie ein Verbot für den Anbau von MON810 in Deutschland! Stimmen Sie mit Nein, wenn in Brüssel erneut über die europaweite Zulassung von MON810 entschieden wird!
23. Januar Methoden und Risiken der Agro-Gentechnik
Vortrag von Rainer Lichter – Bündnis Gentechnikfreier Landkreis Forchheim
19:30 Uhr, Gaststätte „Bienstöckla“ Stein, Luitpoldstraße 6
In this acclaimed Lannan foundation lecture from September 2002, Roy speaks poetically to power on the US’ War on Terror, globalization, …the misuses of nationalism, and the growing chasm between the rich and poor. With lyricism and passion, Roy combines her literary talents and encyclopedic knowledge to expose injustice and provide hope for a future world.
Einladung zum Vortrag von Josef Feilmeier: Fütterung ohne Gentechnik
Do. 03.04.08 um 20:00 Uhr im Gasstätte „Zur Friedenseiche“, Cadolzburg, Nbger Str. 15 Den Rest des Beitrags lesen »
Der Arte Film „Monsanto – Mit Gift und Genen“ vom 11. bzw. 13. März 2008 (siehe …) gibt einen guten Einblick in die Strategie des weltweit führenden Biotechnologiekonzerns.
Am Ende werden Sie darauf hingewiesen, dass auch Sie schon jetzt vielleicht mehr mit Monsanto zu tun haben als Sie denken (oder wissen Sie so genau was mit dem Geld geschieht, dass Sie zur Bank bringen? Tip: Es gibt auch Banken, die nach Umwelt- und Sozialverträglichen Prinzipien Arbeiten).
Greenpeace – Artikel über die Machtstrategien Monsantos:
Monsantos Machtstrategien & Unternehmensaufkäufe – ein Report
Ein Gentechnik-Gigant kontrolliert die Landwirtschaft
Der Monsanto-Konzern blickt auf eine lange Skandalchronik zurück, von Agent Orange über PCB bis zum Dioxin. Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen. Den Rest des Beitrags lesen »
Monsanto, mit Gift und Genen
Dienstag, 11. März 2008 um 21.00 Uhr
Wiederholung: 13.03.2008 um 00:45
(Frankreich, 2007, 90mn)
ARTE F
Regie: Marie-Monique Robin
Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns „Monsanto Chemical Works“, dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Den Rest des Beitrags lesen »
Sie sind für regenerative Energien und gegen Kernenergie?
Sie beziehen Ihren Strom jedoch noch konventionell?
Es gibt Alternativen und ein Wechsel des Stromanbieters ist einfacher als Sie denken.
Wechseln Sie 2008 zu Ökostrom!
Jegliche Bedenken Ihre Stromversorgung sei dann nicht mehr gesichert, sind völlig unbegründet. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen: seit ich Ökostrom beziehe, kommt bei mir der Strom genauso zuverlässig wie zuvor aus der Steckdose. Nur: unterstütze ich andere Energieformen als bei konventionellem Strom.
!!! ACHTUNG !!!!
Sog. Ökotarife konventioneller Anbieter sind meist eine Mogelpackung. Der sowieso vorhandene Strom von Wasserkraftwerken wird als „ökologisch“ einfach teuerer verkauft und es wird nicht in regenerative Energien investiert.
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