Georgien: Wie bekommt man ein Land in die Nato?

… und nimmt Russland immer weiter in die Zange?

Dass unsere Medien die Russen als die Agressoren darstellen, obwohl der Angriff von Georgien auf Südosetien erfolgte, ist nicht verwunderlich, sondern liefert nur wieder einmal ein Anschauungsobjekt von politischer Propaganda.

Wie Fox-News Redende unterbricht, wenn das gesagte nicht passt:

http://de.youtube.com/watch?v=H8XI2Chc6uQ

Hier soll nun keine Verteidigung Russlands folgen. Dass Russlands Gebaren einiges zu wünschen übrig lässt, soll auch keinesfalls bestritten werden.

Merkwürdig mutet es an, dass gerade die US-Regierung den Russen Brechung des Völkerrechts vorwirft. Sind diese selbst nicht die Weltmeister darin?

Die Frage die wir uns stellen sollten, ist nicht so sehr, ob nun Südossetien zu Georgien oder zu Russland gehört oder …, sondern welcher Plan hinter dem Angriff Georgiens auf Südossetien steckt. Dass dieser nicht von militärischem Erfolg gekrönt sein würde, war vorhersehbar. Dass die Russen diesem nicht einfach zuschauen würden, wenn 2000 Inhaber russischer Pässe getötet werden und 30000 auf der Flucht sind, war ebenfalls vorhersehbar.

Was also sollte das Ganze? Sollte es dazu dienen Georgien in die Nato zu bekommen? Wenn ja, so sieht es danach aus, als könnte dies durchaus von Erfolg gekrönt sein.

Russland wird auch mit US Abwehrraketen in Polen immer weiter in die Zange genommen.
Hierzu Hauke Ritz:

An dieser Stelle kommt der Raketenschild ins Spiel. Seine strategische Bedeutung besteht darin, jene paar Dutzend Raketen abzufangen, die Moskau nach einem amerikanischen Überraschungsangriff noch für einen Zweitschlag zur Verfügung stünden.

Daß diese strategischen Überlegungen bei derzeitigen amerikanischen Rüstungsanstrengungen tatsächlich eine Rolle spielen, zeigt ein im April/Mai 2006 in »Foreign Affairs«, der führenden außenpolitischen Fachzeitschrift, publizierter Aufsatz. Der Essay trägt den Titel: »The rise of U.S. nuclear primacy« …
… wären Lieber und Press [die Autoren des genannten Artikels] zufolge die USA in der Lage, etwa 99 Prozent der russischen Atomraketen im Erstschlag zu zerstören. Das verbliebene eine Prozent der russischen Atomkapazität, das Moskau in einem Zweitschlag noch abfeuern könnte, würde nach Ansicht der Autoren durch den Raketenschild neutralisiert werden.

… worin die eigentliche Funktion des Raketenschilds besteht: Er soll den USA die Fähigkeit sichern, einen Atomkrieg zu führen, ohne selbst von Gegenschlägen getroffen zu werden.

http://www.jungewelt.de/2008/06-28/026.php
(http://thegrandchessboard.wordpress.com/2008/07/05/brzezinskis-schachbrett-2/)


Die Asiatimes schreibt:


For all Russians, not only those with relatives in Ossetia, the near-total destruction by Georgian guns of Tskhinvali is a war crime. The deaths of about 2,000 civilians in the Georgian attack, and the forced flight of about 35,000 survivors from the town – the last census of Tskhinvali’s population reported 30,000 – has been described by Russian leaders, and is understood by Russian public opinion, as a form of genocide. Ninety percent of the town’s population are Russian citizens.

http://www.atimes.com/atimes/Central_Asia/JH12Ag02.html

Mit dem Segen der USA
Manöver und Militärhilfe: Georgiens Großangriff auf Südossetien mit Washington abgesprochen. In der UNO verhindert Botschafter Khalilzad eine Verurteilung der Aggression
Von Knut Mellenthin

Weiterlesen auf: http://www.jungewelt.de/2008/08-11/019.php

Der Spiegelfechter über psychologische Kriegsführung und Propaganda in Georgien: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/388/psychologische-kriegsfuhrung

Eine Bildanalyse (nicht überprüft): http://zbs-zombies.blogspot.com/2008/08/zombies-in-gori.html

AlJazeera vom 11. August

http://de.youtube.com/watch?v=WGygucWyIp0


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